234 Wohnungen in Bernburg Süd-Ost verschwinden

In der letzten Woche begannen weitere Abrissarbeiten in Bernburg. Jetzt geht es der Martin-Niemöller-Straße 39 bis 47 an den Kragen.


In der letzten Woche begannen weitere Abrissarbeiten in Bernburg. Jetzt geht es der Martin-Niemöller-Straße 39 bis 47 an den Kragen. Nachdem im Oktober des letzten Jahres und im Februar 2016 der Rückbau der Martin-Niemöller-Straße 12 bis 20 begann, fallen nun weitere Wohnblocks in Bernburgs Süd-Osten. 

 

Mit den bereits abgerissenen Neubauwohnungen, deren Eigentümer zum Teil die Wohnungsgenossenschaft Bernburg und zum Teil die Bernburger Wohnstättengesellschaft  ist, verschwinden insgesamt 234 Wohnungen in der Martin-Niemöller-Straße. Die Kosten für den gesamten Abriss betragen ca. eine Million Euro, dafür ging zum Jahresbeginn der Fördermittelbescheid von 977.000 Euro ein, ein Programm für den Stadtumbau Ost.

 

Bis Ende des Jahres sollen dann die insgesamt 234 Wohnungen in der Plattenbausiedlung Zepziger Weg vom Erdboden verschwunden sein.

 

Allerdings werden nicht alle Neubaublöcke abgerissen, sondern vielmehr geht es um die die Steigerung der Wohnqualität. Im Kampf gegen den Wohnungsleerstand müssen einfach Wohnungen vom Markt genommen werden, und das obwohl die Stadt Bernburg einwohnerstärkste Stadt des Salzlandkreises überhaupt ist.

 

Aufgrund des demographischen Wandel gehen die Einwohnerzahlen kontinuierlich zurück. 2016 sollen knapp 1,8 Millionen Euro für die Modernisierung des Wohnungsbestandes der Wohnungsgenossenschaft Bernburg investiert werden.






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