Körperverletzung durch Hundebiss in Calbe

 


Am Dienstagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, war ein 37-jähriger Vater mit seiner 9-jährigen Tochter in dem Bereich Hinter den Gärten, aus Richtung Klinikum kommend, in Richtung des NP-Marktes unterwegs. Er bemerkte schon von weitem einen Mann, der mit zwei Hunden in seine Richtung lief. Einer der Hunde, ein Schäferhund war angeleint, der Zweite, vermutlich ein Schäferhundmischling, lief frei herum.

 

Er rief dem Mann zu, dass er den Hund bitte anleinen soll. Als sie sich etwa auf gleicher Höhe befanden griff der freilaufende Hund das kleine Mädchen an und verbiss sich im Gesicht des Kindes. Gemeinsam konnte man das Tier von dem Kind trennen. Beim Anleinen riss sich das Tier erneut los und verbiss sich im Arm des Kindes. Nach der nochmaligen Trennung lief der Vater mit dem verletzten Kind ins Klinikum Hospitalstraße. Nach einer Erstbehandlung wurde das Kind in die Uniklinik Magdeburg verlegt. Es befindet sich nicht in Lebensgefahr, der genaue Grad der Verletzungen ist aber nicht bekannt.

 

Von dem Hundebesitzer fehlt seither jede Spur. Einen Kontakt konnte der Vater noch nicht herstellen. Die Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung wurde im Klinikum aufgenommen. Die Ermittlungen dauern an.






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Kommentare: 2
  • #1

    Bernburger (Mittwoch, 27 April 2016 17:39)

    Super - aber Staffordshire Bullterrier & Co. (alles böse Kampfhunde) verbieten....
    Seit Jahren führen Schäferhunde und Mischlinge die Beißstatistiken an! Und Ihr dämlichen Politiker verbietet Bulldoggen, die mal gerade so groß wie Dackel sind...
    Alles Gute für das Mädchen - hoffentlich ist es nicht so schlimm.
    Gute Besserung!!

  • #2

    Tina aus BBG (Samstag, 30 April 2016 07:51)

    Beiß Attacken kommen immer wieder vor und das hat nichts mit irgendeiner Hunderasse zu tun. Selbst ein Chihuahua, hatte schon ein Kind verletzt. Natürlich ist es so, dass je größer der Hund ist, auch die Beißkraft stärker ist. Hundehalter sollten ihre Hunde testen, auf welche Töne und Stimmlagen sie besonders reagieren und dann mit der gebotenen Vorsicht mit ihren Hunden raus gehen, und vor allem wenn Personen sichtbar sind, den Hund anleinen.
    Jeder Hundehalter sollte verantwortungsvoll handeln, denn das Problem ist nicht der Hund, sonder der Mensch am anderen Ende der Leine.

    Mit welchem Recht werden hier die Politiker als "dämlich" bezeichnet, diese Äußerung geht einfach zu weit und hat nichts mehr mit einem sachlichen Kommentar zu tun.