Kreisverkehr als Hünengrab in Bernburg

Die Firma Galabau Schiwek aus Beesenlaublingen hat den Auftrag für die Neugestaltung des Kreisverkehrs in Neuborna erhalten. Mit Baggern und viel Handarbeit entsteht hier ein Hünengrab wie zwischen Gerbitz und Latdorf.


Viele Verkehrsinseln sind in den letzten Jahres als Kreisverkehr in Bernburg entstanden. Während ein Kreisverkehr in Bernburg Roschwitzer Straße / Hallesche Straße / Louis-Braille-Platz saniert werden muss, wird ein anderer Kreisverkehr neu gestaltet. In Anlehnung an heimische Gegebenheiten sollen die Verkehrsinseln gestaltet werden, so entsteht in Neuborna ein neues Hünengrab. Auftraggeber der Neugestaltung ist die Stadtverwaltung Bernburg.

 

Die Firma Galabau Schiwek aus Beesenlaublingen hat den Auftrag für die Neugestaltung des Kreisverkehrs in Neuborna erhalten. Mit Baggern und viel Handarbeit entsteht hier ein Hünengrab wie zwischen Gerbitz und Latdorf.

 

Das dortige originale Hünengrab war in der sonst flachen Landschaft eine künstliche Erhebung, um den Verstorbenen seine letzte, dafür aber exponiertere Ruhestätte zu geben. Der einstige Aufwand, riesige Steine heranzutragen und Grabhügel aufzuschütten, wurden nicht gescheut. Die Menschen bezeichneten die Gräber später als Hünengräber, weil sie glaubten, nur Hünen oder Riesen hätten einst die großen Steine bewältigen können.

 

Das neue Hünengrab auf dem Kreisverkehr Neuborna besteht aus senkrecht aufgestellte Stämme, welche Bäume andeuten sollen. Rechts und Links davon werden große Steine aufgestellt und mit Platten abgedeckten. Am 04. Juni 2016 soll Bauende sein.






Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Hoomer (Samstag, 21 Mai 2016 10:34)

    Ansonsten hat die Stadt keine Probleme, die sollten sich lieber mal um die Fußwege kümmern, hier gibt es genug zu tun.
    Aber ein Hünengrab im Kreisverkehr und ein altes "neues" Toilettenhäuschen sind hier anscheinend wichtiger, wenn man sich so manche Fußwege ansieht kommt einen das Kotzen. Die Politessen könnten sich darum auch kümmern, aber nein die gehen oder fahren z.B. in der Barlachstraße hinter der Kehrmaschine her und verteilen Knöllchen.