Betrug vereitelt, 80 jährige Bernburgerin sollte Geld nach Thailand überweisen

Am Donnerstagnachmittag konnte durch den Mitarbeiter einer Bankfiliale in Bernburg einen Betrug verhindern werden. Die 80-jährige Rentnerin hatte sich gegen 14:00 Uhr in der Filiale eingefunden um dort eine Überweisung an die Western Union Bank nach Thailand zu veranlassen.


Am Donnerstagnachmittag konnte durch den Mitarbeiter einer Bankfiliale in Bernburg einen Betrug verhindern werden. Die 80-jährige Rentnerin hatte sich gegen 14:00 Uhr in der Filiale eingefunden um dort eine Überweisung an die Western Union Bank nach Thailand zu veranlassen. Der Bankangestellte fragte zum Glück nach, warum sie denn einen vierstelligen Betrag nach Thailand überweisen will. Daraufhin erläuterte sie, dass sie auf einen Anruf hin reagierte und damit weitere finanzielle Forderung abwenden will. Der Angestellte riet der Frau, den Betrag lieber nicht zu bezahlen und sich an die Polizei zu wenden. Die Polizei erschien bei der 80-Jährigen und stellte fest, dass es sich um einen Betrug handelte. Die ältere Dame wurde am Donnerstag von einem ihr unbekannten Mann angerufen. Der Anrufer erklärte der Rentnerin, dass sie sofort einen Betrag von X.-€ auf ein Kontor der Western Union Bank einzahlen muss. Nur so könne sie tägliche Folgekosten in Höhe von 320.-€ abwenden. In Anbetracht dieser Lage begab sie sich sofort zu Bank.

 

Die Polizei und die Verbraucherschutzzentralen empfehlen solchen finanziellen Forderungen nicht zu entsprechen. Die Betrüger lassen sich fast täglich neue Varianten einfallen, um an ihr Erspartes zu gelangen. Im vorliegenden Fall könnte es sich um angebliche Krankenhauskosten eines nahen Verwandten handeln, was eine abgeänderte Variante des schon bekannten Enkeltricks wäre. In den vergangen Wochen hatten aber Betrüger auch vermehrt versucht über Gewinnversprechen an das Geld von Rentner zu gelangen. Zum Zwecke der Auszahlung sollten dabei Gutschein erworben und deren Registernummern telefonisch weitergegeben werden.

 

In allen vorliegenden Fällen wird das eingezahlte Geld meist unverzüglich weitergeleitet und verschwindet aus dem Zugriffsbereich der Behörden. Bei Bekanntgabe der Registernummern der Gutschein, können diese im Internet aktiviert und zum Erwerb von Gegenständen aller Art genutzt werden. Egal wie, der finanzielle Gegenwert ist in der Regel verschwunden.

 

Daher nochmal der Hinweis, informieren sie einen Vertrauten ihrer Wahl über solche Telefonate. Weiterführende Information zu aktuellen Betrugsmaschen erhalten sie bei den Verbraucherschutzzentralen oder ihrer Polizei.

 

Im Zweifelsfall heißt es also lieber Jemanden fragen, bevor man Opfer eines solchen Betruges wird. Ist man bereits Opfer geworden, scheuen sie sich nicht eine Strafanzeige aufzugeben, nur so können die Behörden auch eine Strafverfolgung realisieren und weitere Ermittlungen einleiten.



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