Wieder Schwertransporte auf der Saale durch Bernburg

Anfang März sollen wieder stromaufwärts und stromabwärts Schwertransporte auf der Saale stattfinden. Auch die MS Sance Soici wird ihren Heimathafen in Mukrena am ersten Märzwochenende verlassen und in Richtung Elbe aufbrechen. Kurz darauf wird die Saale dann vom Wasser- und Schifffahrtsamt für rund zehn Wochen voll gesperrt.


Anfang März sollen wieder stromaufwärts und stromabwärts Schwertransporte auf der Saale stattfinden. Auch die MS Sance Soici wird ihren Heimathafen in Mukrena am ersten Märzwochenende verlassen und in Richtung Elbe aufbrechen. Kurz darauf wird die Saale dann vom Wasser- und Schifffahrtsamt für rund zehn Wochen voll gesperrt. Grund hierfür ist die Erneuerung der Schleuse in Calbe, welche vor 70 Jahren eingeweiht und damit die Saale für größere Schiffe fahrbar machte.

 

Ab 06. März bis Mitte Mai 2017 soll dann die Schleusenbrücke am Unterhaupt der Schleuse Calbe, welche die Gemeindestraße vom Festland zum Ortsteil Gottesgnaden verbindet, erneuert werden. Dazu ist ein Brückenneubau in Parallellage zum Bestandsbauwerk vorgesehen. Auf Grund des kritischen Bauwerkszustandes und der eingeschränkten Tragfähigkeit ist ein Ersatzneubau der Schleusenbrücke zwingend erforderlich. Geplant ist eine Trogbrücke mit orthotroper Fahrbahnplatte, einer Stützweite von 32,0 m und einer Gesamtbreite von 7,20 m. Des weiteren wird die Schleuse trocken gelegt und erstmals nach siebzig Jahren die Schleusentore durch neue ersetzt.

Die Schleuse Bernburg muss nun doch bis nächstes Jahr warten. Auch hier soll die Schleusenbrücke, die Schleusentore und der gesamte obere Schleusenvorhafen erneuert werden. Das Vorhandene Bauwerk wurde zwischen 1938 und 1939 im Zusammenhang mit der Schleuse Bernburg errichtet. Diese Straße ist die einzige Zufahrt zur Schleuseninsel und den darauf befindlichen Wohngebäuden, einer Wasserschutzpolizeistation, sowie einer Wasserkraftanlage. Auf Grund des kritischen Bauwerkszustandes und der eingeschränkten Tragfähigkeit ist ein Ersatzneubau der Schleusenbrücke zwingend erforderlich. Nach aktuellem Planungsstand wird das Bestandsbauwerk in den kommenden Jahren durch einen Ersatzneubau in Parallellage ersetzt. Die Stützweite ergibt sich zukünftig zu ca. 23,0 m.

 

Die Schleuse Alsleben mit der Schleusenbrücke wurde 1937 als Neubau zur Umfahrung des Wehres im Lauf der Saale errichtet. Auf Grund des kritischen Bauwerkszustandes und der eingeschränkten Tragfähigkeit ist ein Ersatzneubau der Schleusenbrücke zwingend erforderlich. Der Überbau wurde bereits 2012 durch eine Behelfsbrücke ersetzt. Der Behelfsüberbau besteht aus einer Stahl-Fertigteilbrücke JSK 21x3,60m der Firma JANSONBRIDGING und soll im Zuge des Ersatzneubaus durch ein Einfeldbauwerk  aus einer Ganzstahlkonstruktion mit Trogquerschnitt in nördlicher Parallellage ersetzt werden. Die Stützweite für den Neubau ergibt sich zu ca. 25 m und die Gesamtbreite zu 5,50 m.

 

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