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Das Osterfest rückt näher - Anlass genug, das Ei statistisch näher zu betrachten

Kurz vor den Osterfeiertagen lag der Durchschnittspreis für 1 Ei bei 17 Cent. Für eine 10er-Packung mussten die Verbraucher je nach präferierter Größe und Produktionsform zwischen 1,10 EUR und 3,30 EUR zahlen. Gegenüber dem Vormonat Januar verteuerten sich Eier damit um 3,2 Prozent.


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Im Jahr 2017 wurden in 37 sachsen-anhaltischen Betrieben mit 3 000 und mehr Hennenhaltungsplätzen 528 254 Tausend Eier1 erzeugt. Ungefähr jedes 10. Ei (56 787 Tsd.) stammte aus ökologischer Haltung. Damit lag Sachsen-Anhalt nah beim gesamtdeutschen Niveau (10,7 %). Der Anteil ökologischer Produktion an der Gesamtproduktion ist seit 2015 stabil.

 

Legt man die letzte bekannte endgültige Bevölkerungszahl2 zugrunde, ergibt sich damit der nicht ganz ernst gemeinte Wert von 236 Frühstückseiern, die jede Sachsen-Anhalterin und jeder Sachsen-Anhalter im Vorjahr aus einheimischer Produktion hätte verzehren können.

 

Durchschnittlich wurden 1 769 Tausend Legehennen in den Betrieben gehalten. Jede Henne legte im Mittel fast 300 Eier im Jahr, was einer Legeleistung von 0,82 Eiern pro Tag entsprach. Die höchste Legeleistung erbrachten Hennen in Bodenhaltung (0,84 pro Tag), gefolgt von Freilandhaltung (0,79 pro Tag). Die niedrigste Legeleistung wurde mit einem Wert von täglich 0,77 Eiern durch ökologische Erzeugung erzielt.

 

Kurz vor den Osterfeiertagen lag der Durchschnittspreis für 1 Ei bei 17 Cent. Für eine 10er-Packung mussten die Verbraucher je nach präferierter Größe und Produktionsform zwischen 1,10 EUR und 3,30 EUR zahlen. Gegenüber dem Vormonat Januar verteuerten sich Eier damit um 3,2 Prozent.

 

1 Dazu zählen ausschließlich Eier, die für den menschlichen Verzehr produziert wurden, einschließlich Bruch-, Knick- und Junghenneneier.

2 Stand: 31.12.2016

3 Berichtsmonat Februar 2018

 

Quelle: Statistisches Landesamt



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