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Verkehrsunfallstatistik Salzlandkreis 2017

Das Jahr 2017 war das Jahr mit der niedrigsten Zahl an Verkehrstoten seit bestehen des Salzlandreviers.


Am heutigen Mittwoch wurde im Salzlandrevier Bernburg die Verkehrsunfallstatistik 2017 vorgestellt. Polizeidirektor Volker Stamler erklärte, das im Jahr 2017 im Salzlandkreis insgesamt 5.359 Verkehrsunfälle aufgenommen wurden. Im Vergleich zum Jahr 2017 war das eine Zunahme von (+106 Unfällen). Erfreulich, das die Zahl der Unfälle mit Personenschaden leicht rückläufig war.

 

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106 Unfälle mehr als im Vorjahr

 

Mit 5.359 Verkehrsunfällen erhöhten sich die Gesamtunfallzahlen gegenüber dem Vorjahr um 106 Verkehrsteilnehmer, davon waren 551 Unfälle mit Personenschaden.

 

Das Jahr 2017 war das Jahr mit der niedrigsten Zahl an Verkehrstoten seit bestehen des Salzlandreviers. Gegenüber dem Vorjahr viel die Zahl der Todesfälle von 12 auf 4 Getöteten.

 

Im Bereich der A14 und B 6n (Salzlandkreis)

 

Auf der A14 fanden 430 VU statt, 44 davon Leitverletzte, 35 Schwerverletzte, 3 Getötete Verkehrsteilnehmer. Auf der B 6n fanden 104 VU statt, 12 davon Leitverletzte und 3 Schwerverletzte.

 

Zunahme der Schwerverletzten durch VU

 

Einen Anstieg gab es bei den Verkehrsunfällen mit Schwerverletzten zu beklagen, die Zahl steig von 181 auf 195 VU. Besonders bei Jugendlichen zwischen 15 - 18 Jahre und Senioren ab 65 stieg die Zahl der Verletzten deutlich. Von den 4 Verkehrstoten im Salzlandkreis war jeweils ein Verkehrsteilnehmer zwischen 18 - 25 und 25 - 65, 2 Verkehrstoten waren über 65 Jahre.

 

Verkehrsunfall mit Todesfolge

 

 

Hauptunfallursachen

 

Die Hauptunfallursachen waren Wild (1.099), Wenden / Rückwärtsfahren (841), Abstand (516), Vorfahrt (397), Geschwindigkeit (150) und Alkohol (59). Die Wildunfälle steigen kontinuierlich von Jahr zu Jahr, 1.099 waren es im Jahr 2017, dabei gab es 18 VU mit Personenschaden, 15 Leitverletzte und 5 Schwerverletzte.

 

Senioren Langzeitentwicklung

 

Verkehrsunfallflucht gemäß § 142 StGB

 

Insgesamt wurden 1.056 Verkehrsunfälle nach § 142 StGB gemeldet, davon konnten 317 VU aufgeklärt werden. Bei der Verkehrsunfallflucht wurden 49 VU mit Personenschaden gemeldet, dabei gab es 51 Leitverletzte und 7 Schwerverletzte Verkehrsteilnehmer.

 

Vorläufige Unfallbilanz 2017

Maßnahmen der Polizei

 

Folgenlose Trunkenheitsfahrten / Drogenfahrten

(2014) 419 Fälle, (2015) 247 Fälle, (2016) 226 Fälle, (2017) 233 Fälle.

 

Strafanzeigen im Straßenverkehr (einschl. VU / fahrlässige Körperverletzung)

(2014) 956 Fälle, (2015) 1.405 Fälle, (2016) 1.401 Fälle, (2017) 1.373 Fälle.

 

Geschwindigkeitsmessstunden

(2014) 4.367 Stunden, (2015) 4.332 Stunden, (2016) 2.610 Stunden, (2017) 2.316 Stunden.

 

OWI-Anzeigen

(2014) 25.532, (2015) 35.639, (2016) 24.717, (2017) 23.010.

 

Die weitere Verschärfung der Personalsituation lässt auch weniger Freiräume für Kontrollen, was sich in den angezeigten Fällen von Trunkenheitsfahrten und Drogenfahrten widerspiegelt, auch die deutlich geringere Anzahl der Geschwindigkeitsmessstunden lässt Rückschlüsse auf die personelle Situation der Polizei i Salzlandrevier, hinzu kommt der Krankenstand von rund 15 % und der Altersdurchschnitt von 50 Jahre.

 

Ordnungswidrigkeiten

 

Diese waren 230 Verstöße der Radfahrer, 877 Verstöße wegen Sicherheitsgurt und 222 Verstöße gegen das Handyverbot. Bei Geschwindigkeitskontrollen wurden 14.392 Verstöße aufgenommen und insgesamt 250.292 Fahrzeuge gemessen.

 

Insgesamt wurde 1.451 mal Präventionsarbeit der Polizei in Kindergärten, Schulen, Erwachsene, Senioren, Schulwegüberwachungen und in der Ausbildung der Schulwegbegleiter geleistet, 13.303 Teilnehmer wurden dabei unterrichtet.

 

Die Schwerpunkte der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit im Jahr 2017 waren die Bekämpfung von Sicherheitsverstößen, die Durchsetzung des Handy-Verbots am Steuer sowie die Verstärkung der polizeilichen Präventionsarbeit, insbesondere in den Zielgruppen von Kindern unter 15 Jahren, bei jungen Erwachsenen zwischen 18 bis 25 Jahren und über 65 jährigen Bürgern.



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