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Färbung der Saale nicht auf Leck der Biogasanlage zurückzuführen

Die heutigen Bilder der Saale zeigen im Fluss eine starke Sedimentbelastung, nach Einschätzung aus dem Fachdienst Umwelt und Natur ist die Ursache das gestrige Niederschlagsereignis mit zum Teil sehr ergiebigen Niederschlägen in Form von starken Regen.


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Besorgte Bürger schildern Braunfärbung der Saale

 

Im Laufe des heutigen Tages sind zahlreiche besorgte Bürger mit dem Anliegen der Auswirkung durch das Leck der Biogasanlage und einer Verunreinigung der Wipper und weiterführend der Saale an den Fachdienst Umwelt und Natur herangetreten. Die heutigen Bilder der Saale zeigen im Fluss eine starke Sedimentbelastung, erkennbar an der bräunlichen Färbung im Wasser. Nach Einschätzung aus dem Fachdienst Umwelt und Natur ist die Ursache der derzeitigen Sedimentfracht (Bodenfracht), in diesem Fall das gestrige Niederschlagsereignis mit zum Teil sehr ergiebigen Niederschlägen in Form von starken Regen.

 

Fachdienst Umwelt und Natur nimmt Proben

 

Durch die zurzeit stattfindende Frühjahrsbestellung und der damit verbundenen Bodenbearbeitung -auf den Feldern- ist es natürlich, dass auch Bodenbestandteile in die kleineren Bäche und Gräben gespült werden. Von dort aus werden diese Bodenbestandteile dann in die Saale transportiert und färben den Fluss bräunlich. Ein Zusammenhang der Flussfärbung mit der Katastrophe im Landkreis Mansfeld Südharz lässt sich in diesem Fall mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausschließen.

 

Auswirkung Biogasanlage Wipper

 

Dem Landkreises ist das Vorkommnis an der Wipper bekannt. Der Fachdienst Umwelt und Natur befindet sich mit dem benachbarten Landkreis im Kontakt, um von dort gesicherte und fortwährend aktualisierte Erkenntnisse über das Ereignis und dessen Folgen zu erhalten. Der Gewässerkundliche Landesdienst ist mit der Überwachung der Wasserqualität der Wipper befaßt.

 

Keine verendeten Fische festgestellt

 

Im Rahmen der vorgestern erfolgten Wipper- Gewässerschau konnten keine verendeten Fische festgestellt werden. Während der 12,5 Kilometer langen Kontrolle, beginnend ab der Walkmühle am Ortsrand von Mehringen bis zum Abschlagwehr Liethe bei Güsten, konnten - weder geruchstechnisch noch optisch - keine gravierenden Gewässerveränderungen festgestellt werden. Selbst an den Wehrstufen und Umgehungsgerinnen war keine vermehrte Schaumbildung sichtbar.

 

Beobachtung wird kontinuierlich fortgesetzt

 

Ein zusätzliche Kontrolle fand zeitversetzt am Wehr Groß Schierstedt statt. Hier konnten ebenfalls keine Auffälligkeiten festgestellt werden. Die Beobachtung der Wipper wird kontinuierlich fortgesetzt. Ein abschließende Bewertung zu den Auswirkungen der Havarie liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.



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