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Flüchtlinge demonstrieren gegen Asylpolitik

Vor der Ausländerbehörde des Salzlandkreises in Bernburg demonstrierten heute Flüchtlinge gegen die Ungerechtigkeit und systematische Ablehnung von Asylanträgen und betrachten dies als Menschenrechtsverletzung.


Vor der Ausländerbehörde des Salzlandkreises in Bernburg demonstrierten heute Flüchtlinge gegen die Ungerechtigkeit und systematische Ablehnung von Asylanträgen und betrachten dies als Menschenrechtsverletzung.

 

Trotz mehrjähriger Aufenthaltsdauer, guter Deutschkenntnisse und Arbeit droht wegen des Duldungsstatus die Abschiebung. Damit haben Sie auch kein Recht auf Arbeit, und das, obwohl viele von Ihnen bereits als Leiharbeiter gearbeitet haben.

 

Sie fordern ein menschenwürdiges Leben, ein Leben, das für Sie wieder Bedeutung hat. Außerdem fordern Sie Sozialleistungen statt Gutscheine. Sie leben in Sammelunterkünften und erhalten monatliche Gutscheine im Wert von 144 Euro, welche nur für Essen und alkoholfreie Getränke ausgeben werden können, aber auch nicht überall.

 

Außerdem kritisieren die Demonstranten das System von Deutschland und die Ungerechtigkeit zwischen beispielsweise ukrainischen Flüchtlingen. Die Not kennt keine Farbe und keine Religion!


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Kommentare: 11
  • #1

    Pepe (Mittwoch, 30 November 2022 14:55)

    Ohne Worte!!!!

  • #2

    Peter (Donnerstag, 01 Dezember 2022 00:41)

    Korrekt, dafür gibt es keine positiven Worte. Wann kommen die Behörden endlich zur Vernunft und bereitet diesem millionenfachen Spuk ein Ende und schmeißt dieses ..... aus Deutschland raus?

  • #3

    Analogleistungen abschaffen (Donnerstag, 01 Dezember 2022 06:27)

    Kriegsflüchtlinge sind mit Gutscheinen und Sammelunterkünften zufrieden. Alle Wirtschaftsflüchtlinge raus aus Deutschland.

  • #4

    Tor (Donnerstag, 01 Dezember 2022 07:09)

    Das nennt sich unabhängige Berichterstattung. Hab gerade die Berichte über die letzten Sonntagsdemos in Bernburg gesucht.
    Wir haben selber mehr als genug Probleme. Wir helfen so gut wir können . Die Gutscheine (Bezugsscheine) haben mit Sicherheit ihren guten Grund. Wer in unserem Land seine Menschenrechte in Gefahr sieht , kann sehr gern jederzeit zurück gehen.

  • #5

    Carsten (Donnerstag, 01 Dezember 2022 12:28)

    Unglaublich !!!! In keinem Land der Welt werden Flüchtlinge so verwöhnt und hofiert wie in Deutschland. Wenn ihnen das aber noch immer nicht genügt können sie doch gerne versuchen in einem anderen Land ihr Paradies zu finden.

  • #6

    Sonne (Donnerstag, 01 Dezember 2022 13:48)

    da gehen die auf die Straße und verlangen noch mehr. Wenn es denen nicht passt, was Sie bekommen, zurüclk

  • #7

    Herm. Robert (Donnerstag, 01 Dezember 2022 14:50)

    Die sollen dahin gehen wo der Pfeffer wächst

  • #8

    Rene (Donnerstag, 01 Dezember 2022 17:37)

    Deutschland gibt von den Steuern der arbeitenden Bevölkerung soviel Milliarden ins Ausland, und dann kommen Leute her, kriegen Hilfe und sind noch so dreist, beschweren sich noch das, dies alles noch nicht reicht. Dankbarkeit sieht anders aus.
    Ich bin nicht ausländerfeindlich aber was genug ist ist genug.

  • #9

    Horst (Donnerstag, 01 Dezember 2022 21:27)

    Warum machen die derartige Demonstrationen? Es werden Forderungen gestellt, die in großen Teilen der Bevölkerung (mich eingeschlossen) doch nur auf Ablehnung treffen können. Ist mir alles unverständlich, die Demonstranten erreichen doch mit ihrem Tun das genaue Gegenteil von dem, was sie erreichen möchten. Ich bin der Meinung, dass unsere Gesellschaft das Recht hat zu entscheiden, wer dauerhaft in unser Land gelassen wird und wer nicht. Andere Länder machen das genauso, ärgerlich finde ich, dass es offensichtlich bei uns sehr lange dauert, bis diese Entscheidung getroffen wird. Diese Neiddebatte gegenüber ukrainischen Flüchtlingen empfinde ich als anmaßend. Ich denke wir entscheiden hier, welche Flüchtlinge wie aufgenommen werden. Es ist schon ein Unterschied, ob einerseits Menschen ihr Land aus (offensichtlichen) wirtschaftlichen Motiven verlassen, oder weil ihnen ihre Lebensgrundlage weggebombt wird. Im Übrigen wollen die meisten ukrainischen Kriegsflüchtlinge so schnell wie möglich wieder in ihr Heimatland zurück. Bei den anderen habe ich den Eindruck, dass man genau dies zu vermeiden versucht. Wie sagte ein Bekannter von mir, der in einer Flüchtlingsaufnahme arbeitet: "Komisch die verlieren fast alle ihre Ausweisdokumente auf der Flucht, eigentlich müsste man doch mittlerweile trockenen Fußes über das Mittelmeer gelangen können." Allerdings würde ich Flüchtlingen, egal welche Motivation sie nach Deutschland gebracht hat, die sich aber hier integrieren, arbeiten (und sie bekommen bestimmt nicht die besten Jobs), die deutsche Sprache lernen, sowie unseren Rechtsstaat, die Gesetze und Sitten achten, wirklich eine faire Chance auf dauerhaftes Bleiberecht bieten.

  • #10

    Xyz (Donnerstag, 01 Dezember 2022 22:01)

    Wenn ich sehe mit welchen Autos die ukrainischen Flüchtlinge nach Deutschland kommen sind das auch keine Armen.Die wirklich Armen sitzen in der Ukraine.Es ist zum�

  • #11

    Horst (Donnerstag, 01 Dezember 2022 22:17)

    Ja, die Flüchtlinge fliehen natürlich mit dem Besten, was sie haben. Ich würde auch nicht meinen alten Zweitwagen nehmen. Ich packe dann auch meine besten Sachen in den Kofferraum, bevor es in die Fremde geht. Ich denke, es fällt mir auch schwer, dass man sich im Falle der Ukraine von der Vorstellung, ein Flüchtling darf nur nur ein paar Fetzen am Leibe tragen, verabschieden sollte. Ich habe selbst Flüchtlinge aus der Ukraine nach Deutschland begleitet (waren nur Frauen und Kinder), die hatten allerdings nur ein paar Taschen dabei, aber sie waren gut gekleidet. Ja, mir tun die ganzen Menschen leid, die nicht fliehen können und deren Unversehrtheit ungewiss ist.