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Landrat holt Ameos und Fraktionschefs an einen Tisch

Nach Ankündigung von Ameos, die Chirurgie, innere Medizin und Notaufnahme zu schließen, schaltet sich Landraf Markus Bauer ein. „Wollen uns gemeinsam ein Bild über geplante Änderungen machen.“ Wichtig ist: Daseinsvorsorge muss gewährleistet bleiben.

Nachdem am Mittwoch dieser Woche bekannt wurde, das Ameos in Bernburg die Stationen für Chirurgie und innere Medizin schließen will und nun auch die Notaufnahme der Kreistadt geschlossen werden soll, schaltet sich Landrat Markus Bauer ein. Der Klinikbetreiber Ameos hatte angekündigt, das man sich im Klinikum Bernburg auf die Neurologie und Orthopädie spezialisieren wolle und dafür die Stationen für Chirurgie und innere Medizin schließen soll.

 

Landrat Markus Bauer hat den im Salzlandkreis tätigen Klinikbetreiber Ameos zu einem Gespräch mit den Fraktionsvorsitzenden des Kreistags eingeladen. Das Treffen wird am kommenden Montagnachmittag, 25. März, im Landratsamt in Bernburg stattfinden. Der Landrat reagiert damit umgehend auf die von Ameos Mitte der Woche angekündigten Veränderungen bei der stationären medizinischen Daseinsvorsorge im Salzlandkreis. Eingeladen hat er auch Bernburgs Oberbürgermeisterin Dr. Silvia Ristow. „Ich möchte, dass wir uns erst einmal gemeinsam ein Bild über die geplanten Änderungen und den damit verbundenen Auswirkungen machen können“, erläutert Markus Bauer.

 

Der Landrat betont, man sehe bei einer Spezialisierung von Kliniken den für die Patienten bedeutenden Vorteil, dass eine qualitativ hochwertige Versorgung eher gewährleistet werden kann, als es unter Umständen vielleicht jetzt der Fall ist. Ein damit jedoch verbundener Nachteil sei zumindest im Vergleich zum Status quo der zum Teil längere Anfahrtsweg. „Wesentlich ist jedoch, dass Ameos als Betreiber der Kliniken im Salzlandkreis rechts- und vertragskonform handelt und weiterhin dem Grundversorgungsauftrag nachkommt.“

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