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Unterstützung für traumatisierte Geflüchtete: Förderbescheid an das Psychosoziale Zentrum Sachsen-Anhalt

Magdeburg/Halle/Stendal. Vor 20 Jahren wurde das Psychosoziale Zentrum für Migrantinnen und Migranten in Sachsen-Anhalt (PSZ) gegründet, um Geflüchtete, die Verfolgung, Krieg und Folter überlebt haben, psychologisch zu unterstützen. Das PSZ ist heute an den drei Standorten Halle, Magdeburg (seit 2010) sowie Stendal (seit 2023) aktiv. Als landesweit einzige spezialisierte Einrichtung bietet es psychotherapeutische Behandlungen für geflüchtete Menschen an, die durch die reguläre medizinische und psychologische Regelversorgung bislang nicht oder nur unzureichend erreicht werden.

 

Staatssekretärin Susi Möbbeck, Integrationsbeauftragte der Landesregierung, würdigte die Arbeit des PSZ-Teams: „Psychosoziale Gesundheit ist eine zwingende Voraussetzung, damit Menschen bei ihren ersten Schritten in der neuen Heimat nicht ins Straucheln geraten, sondern wirklich ankommen können. Viele Kriegsflüchtlinge haben schwere Traumata erlebt und benötigen hochspezialisierte Hilfe. Das PSZ unterstützt Schutzsuchende seit zwei Jahrzehnten dabei, diese Erfahrungen zu verarbeiten und wieder ins Leben zu finden. Für viele Betroffene sind die Mitarbeitenden zu einer unentbehrlichen Stütze geworden. Das Zentrum ist und bleibt ein wichtiger Partner der Landesregierung bei der Versorgung psychisch erkrankter Geflüchteter.“

 

Bei ihrem Besuch konnte Staatssekretärin Susi Möbbeck dem PSZ zwei Förderbescheide über insgesamt 510.000 Euro aushändigen. Die Hauptförderung des Zentrums erfolgt mit 585.000 Euro durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

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