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Sachsen-Anhalt: Krankenstand im ersten Halbjahr 2026 in leicht gesunken

Der Krankenstand in Sachsen-Anhalt ist im ersten Halbjahr 2026 leicht gesunken. Insgesamt lag er in der ersten Jahreshälfte bei 6,3 Prozent und damit um 0,3 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Das ist das Ergebnis der aktuellen Krankenstandsanalyse des IGES-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, für die Daten von mehr als 44.000 DAK-versicherten Beschäftigten in Sachsen-Anhalt ausgewertet wurden. Nach den Daten gab es im ersten Halbjahr 2026 bei Atemwegserkrankungen einen Rückgang um 22 Prozent. Gleichzeitig gab es bei Krankschreibungen aufgrund von psychischen Erkrankungen einen Anstieg um zwölf Prozent. Den größten Anteil am Krankenstand haben allerdings Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems.

 

„Der Rückgang des Krankenstands ist ein positives Signal für die Arbeitswelt in Sachsen-Anhalt. Er zeigt, dass sich Investitionen in Gesundheit und Prävention lohnen. Wichtiger Bestandteil ist das betriebliche Gesundheitsmanagement, wo wir als DAK-Gesundheit mit individuellen Angeboten Unternehmen zur Seite stehen. Auch die aktuellen Überlegungen, eine Teilkrankschreibung einzuführen, können dazu beitragen, weil sie einen stufenweisen und praxisnahen Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag ermöglichen“, sagt Steffen Meyrich, Landeschef der DAK-Gesundheit in Sachsen-Anhalt.

 

Deutlicher Rückgang bei Atemwegserkrankungen

 

Nach der DAK-Analyse lag der Krankenstand im ersten Halbjahr bei 6,3 Prozent. Das bedeutet, an jedem Tag von Januar bis Juni waren durchschnittlich 63 von 1.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern krankgeschrieben. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Krankenstand um 0,3 Prozentpunkte. So lag dieser im ersten Halbjahr 2025 bei 6,6 Prozent. Besonders auffällig ist der Rückgang bei den Atemwegserkrankungen. In Sachsen-Anhalt sanken die Fehltage bei Erkrankungen des Atmungssystems von rund 262 auf rund 203 Tage je 100 Beschäftigte. Das entspricht einem Minus von rund 22 Prozent. Grippe und Erkältung sorgt damit für den zweithäufigsten Krankschreibungsgrund. Gefolgt von Fehltagen aufgrund von psychischen Erkrankungen, welche um zwölf Prozent anstiegen (von rund 176 Tage je 100 Beschäftigte auf rund 198 Tage). Dennoch sind Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen der häufigste Krankschreibungsgrund (216 Tage je 100 Beschäftigte).

 

Erkrankungsdauer bleibt gleich

 

Mit Blick auf die Krankschreibungsdauer zeigt die DAK-Analyse eine gleichbleibende Entwicklung. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer lag im ersten Halbjahr bei 10,3 Tagen genauso wie in der ersten Jahreshälfte 2025.

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