Schierker Feuerstein-Arena wird mit mehr als fünf Millionen Euro gefördert

In den Jahren 2007 bis 2015 sind dafür EU-, Bundes- und Landesfördermittel (MW, MF, MLV) in Höhe von insgesamt rund 26,4 Millionen Euro bereitgestellt worden.


Heute wurde der Grundstein für die neue Feuerstein-Arena in Schierke (Landkreis Harz) gelegt. „Der Bau der neuen Sport- und Freizeitstätte ist ein bedeutender Schritt und wird wesentlich dazu beitragen, dass sich der Ort am Fuße des Brockens weiterhin kontinuierlich zu einem attraktiven Kurort wandelt“, sagte Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel heute beim Baustart. Es gebe noch viel zu tun, um Schierke touristisch wettbewerbsfähiger zu machen. Eine Reihe notwendiger städtebaulicher und verkehrlicher Maßnahmen bedingten sich gegenseitig, erklärte der Minister. Wichtig sei vor allem das effektive Zusammenwirken öffentlicher und privater Investitionen, wodurch vielfältige unternehmerische Potenziale aktiviert würden, betonte Webel. Der Bau der „Feuerstein-Arena“ sei ein wichtiger Impuls in diesem Prozess und werde weitere Aktivitäten auslösen.

 

Nach den Worten des Ministers investiert die Stadt Wernigerode insgesamt rund sieben Millionen Euro in den aufwendigen Umbau des ehemaligen Natureisstadions. Bund und Land fördern das Vorhaben mit knapp 5,2 Millionen Euro aus dem Programm „Stadtumbau Ost“. Von dem Geld wird das ehemalige Natureisstadion grundlegend umgebaut und modernisiert. Aspekte der städtebaulichen Aufwertung und des Denkmalschutzes fänden dabei ebenso Berücksichtigung wie die Ziele der weiteren touristischen Entwicklung des Ortes, nannte Webel die wesentlichen Gründe der finanziellen Unterstützung.

 

Zu Ihrer Information: Im Zuge der Modernisierung und Instandsetzung des ehemaligen Natureisstadions werden alte Funktionsgebäude abgerissen und durch zwei neue in Massivbauweise mit Sanitäranlagen und Umkleidebereichen sowie Verleih- und Gastronomieflächen, Verwaltungs- und Technikräumen sowie Lagerflächen ersetzt. In die zu bauende Multifunktionsfläche wird eine Kälteplatte integriert, mit der eine Kunsteisfläche geschaffen werden kann.

 

Die Überdachung erfolgt in Stahl-, Seil- und Membranbauweise mit Fundamenten aus Stahlbeton. Die bestehende Natursteintribüne wird saniert und erweitert. Freiflächen werden hergerichtet. Die gesamte Anlage ist künftig eingezäunt.

 

Im Winter soll die Arena als Eisstadion genutzt werden, im Sommer als Sport-, Kultur und Veranstaltungsort im Freien.

 

Das Vorhaben der Stadt Wernigerode zur Erschließung des Gebietes „Kleiner Winterberg“ in Schierke für die ganzjährige aktive Erholung wird durch das Land Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt. In den Jahren 2007 bis 2015 sind dafür EU-, Bundes- und Landesfördermittel (MW, MF, MLV) in Höhe von insgesamt rund 26,4 Millionen Euro bereitgestellt worden.






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