68 jähriger Bernburger Opfer von Betrügern

Infos zu aktuellen und älteren Betrugsmaschen über Telefon, Internet oder persönlich, erhalten sie bei den Verbraucherschutzzentralen. Im Zweifelsfall lieber einmal mehr bei der Polizei anrufen, bevor man Opfer von Betrügern wird!


Der Rentner erhielt am Donnerstag den Anruf von einem angeblichen Amazon-Mitarbeiter. Dieser gratulierte zu einem Gewinn von 49.500 €. Um die Geldboten bezahlen zu können, müsse der Rentner nur Geschenkkarten von Amazon im Werte von 900,- € kaufen. Dies tat der Mann und rief bei der angegeben Rufnummer zurück. Hier wurden dann die entsprechenden Codes der Geschenkkarten abgefragt. Gegen 15:00 Uhr, meldete sich telefonisch ein weiterer Mann.

 

Er gab sich als Abteilungsleiter des vorhergehenden Anrufers aus und räumte einen Irrtum des Mitarbeiters ein. Demnach hätte der Rentner hätte 94.000 € gewonnen. Um die weitere Geldübergabe regeln zu können, müssen nur 5.800 € bei der Postbank auf ein Amazon-Konto überweisen werden. In Erwartung des Geldes begab sich der Rentner zu seiner Hausbank und erklärte einer Mitarbeiterin den Geldbedarf. Diese schickte den Rentner umgehend zur Polizei, um dort eine Anzeige zu erstatten.

 

Die Betrugsmasche „Gewinnversprechen“ ist schon länger bekannt. Polizei und Verbraucherschützer warnen regelmäßig, ein gesundes Misstrauen zu entwickeln und ein Leben lang beizubehalten!

 

Man sollte sich darüber im Klaren sein, dass man nicht im Lotto gewinnen kann, wenn man gar nicht an einer Lotterie teilgenommen hat. Diese Aussage sollte adäquat auf andere Gewinne angewendet werden. Zumeist werden die Daten wie Name, Anschrift und Telefonnummer bei schriftlichen Gewinnveranstaltungen erlangt. Der geneigte Bürger hofft natürlich auf den ausgepriesenen Gewinn, regelmäßig werden die so erlangten Daten aber gegen Geld an andere Firmen verkauft. Darunter sind natürlich auch schwarze Schafe, die sie anschließend nicht nur mit Werbung überschütten sondern auch an ihr Erspartes wollen.

 

Infos zu aktuellen und älteren Betrugsmaschen über Telefon, Internet oder persönlich, erhalten sie bei den Verbraucherschutzzentralen. Im Zweifelsfall lieber einmal mehr bei der Polizei anrufen, bevor man Opfer von Betrügern wird!



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