Weitere Verwendung des Spielplatzes ungewiss

Die weitere Verwendung des Spielplatzes der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des AMEOS Klinikums Bernburg steht im Moment noch nicht fest.


Am 16. November 2015 zogen die ersten Flüchtlinge in das vom Land angemietete ehemalige Bettenhaus des AMEOS Klinikum in Bernburg. Damals stellte die Unterbringung von Flüchtlingen in einen laufenden Krankenhausbetrieb ist eine völlig neue Herausforderung dar, betonte Dr. Marina Martini, Mitglied des Vorstandes der AMEOS Gruppe. Deshalb wurden hier Familien und Alleinerziehende Flüchtlinge untergebracht.

 

Am 11. Februar 2016 besuchte Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff das AMEOS Klinikum in Bernburg. Im Gespräch mit dem Betreiber der Landeseinrichtung und Geschäftsführer des Rückenwind e.V. Hans Strecker zeigte sich Haseloff von der Qualität der Betreuung, wie sie in Bernburg geboten wird, beeindruckt. Dr. Reiner Haseloff: "Es ist gut zu Erleben, wie die Flüchtlingsunterbringung im AMEOS Klinikum Bernburg organisiert wurde. Die Erstaufnahme für Familien und Frauen mit Kindern hat gut funktioniert und das AMEOS Klinikum als Standort ist hervorragend für die Unterbringung und die medizinische Betreuung geeignet."

 

Neben der Betreuung und Unterbringung baute das AMEOS Klinikum Bernburg auch eine Kinderspielplatz auf dem Gelände, welcher nun ohne Nutzung ist. Wir wollte wissen, ob es Pläne gebe, den Spielplatz möglicherweise an anderer Stelle aufzubauen oder der Komune zuzuführen. Wie auf Anfrage Torsten Jörres, Krankenhausdirektor des AMEOS Klinikum Bernburg mitteilte, stünde eine weitere Verwendung des Spielplatzes auf dem Gelände des AMEOS Klinikums Bernburg im Moment noch nicht fest steht.

 

Das Land Sachsen-Anhalt hatte das ehemalige Bettenhaus auf dem Geländes des Klinikum in Bernburg zunächst für sechs Monate angemietet, später wurde dieser Vertrag verlängert. Im Dezember 2016 wurde schließlich die Flüchtlingsunterkunft aufgrund gesunkener Flüchtlingszahlen geschlossen.

 

Die Gesamtkosten in Sachsen-Anhalt für die Betreuung von Flüchtlingen belaufen sich für das Jahr 2017 auf rund 340 Mio. € und für das Jahr 2018 auf rund 270 Mio. €. Davon trägt der Bund pro Jahr rund 100 Mio. €, den Rest das Land Sachsen-Anhalt. In dieser Summe sind alle Kosten von der Unterbringung, Verpflegung bis hin zur Bereitstellung von Sprachlehrern enthalten. 2016 lagen die Kosten für Flüchtlinge deutlich unter den im Haushalt veranschlagten rund 455 Mio. €.

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