Kritiker für Erhalt des Bernburger Lohelandhaus

Sarah Sauermann (AfD) im Gespräch mit Kritiker Olaf Böhlk und Joachim Grossert


Am Donnerstag Nachmittag besichtigten Interessenten und Mitglieder des Stadtrates den Lohelandgarten im Stadtpark von Bernburg, mit dabei auch die AfD- Abgeordnete im Landtag von Sachen-Anhalt, Sarah Sauermann.

 

Da nach Angaben der Stadtverwaltung in der der Innenstadt 200 bis 300 Parkplätze fehlen, könnten nach Plänen der Stadt 25 bis 40 hier Stellflächen für Dauerparker entstehen. Die Zufahrtsmöglichkeiten hierfür könnte über die Wilhelmstraße 15, ein Gebäude der Bernburger Wohnstätten GmbH oder über das Gelände der Sparkasse in der Mozartstraße erfolgen.

 

Allerdings regt sich gegen das Vorhaben im Stadtpark Bernburg berechtigter Widerstand. Zum einen haben hier Kaninchenzüchter seit 32 Jahren ihr Domizil und nach eigenen Angaben rund 30.000 Euro in das Lohelandhaus investiert, zum anderen verbindet sich mit dem Lohelandhaus eine gewachsene Geschichte, mit der viele Bernburger Erinnerungen verbinden.

 

Kritiker, aber auch Sarah Sauermann hält die derzeitigen Pläne der Stadtverwaltung, einen historischen Ort als Stellflächen umzufunktionieren, für absolut bedenklich!

 

Perspektivisch besäße der Lohelandgarten das Potenzial, das IBA-Projekt ,Aktivpark Alte Bibel’ mit dem Weltereignis Bauhaus-Jubiläum 2019 zu verbinden. Es besteht die Möglichkeit, Bezüge zwischen einem ganzheitlichen Sport- und Naturerleben in Bernburg und dem Weimarer Bauhaus-Umfeld des Jahres 1919 herzustellen.

 

Touristisch wäre das für Bernburg durchaus interessant… Alles Potential wäre da. Dazu braucht es aber ein Konzept, das es im Zusammenspiel mit Verein, Stiftung, Anwohnern und Stadt zu entwickeln gilt. Das macht Stadtentwicklung aus und hier ist der Oberbürgermeister der Stadt Bernburg Henry Schütze gefragt.

 

Manuskript - Loheland, Weimar und Bernburg- hier - Klick!

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Anton (Freitag, 17 Februar 2017 17:42)

    Wernigerode und Quedlinburg haben sich in den letzten Jahren bestens Entwickelt, natürlich durch die Touristen. Jetzt muss Bernburg mit seiner sehr guten Verkehrsanbindung folgen und da sollte man jede Chance genutzt werden. Hier bietet das Lohehaus, in Verbindung mit den Plänen für den Stadtpark, einen Anfang. Das Schloss wäre der nächste Schritt, hier wäre ein neues Konzept durchaus angebracht. Auf den Rheineplatz, ehemals Haus der Freundschaft, könnte ein Zweistöckiges Parkhaus entstehen, sehr Zentral gelegen und gut zu erreichen.

  • #2

    Krebs (Freitag, 17 Februar 2017 19:18)

    Als Stadträtin war ich am Donnerstag auch bei der Besichtigung des Lohlandhauses zugegen. Herr Böhlk hat einen fachlich fundierten und überaus interessanten Vortrag zur Lohlandbewegung und zu Magdalene Trenkel gehalten. Wie es nun mit dem Bernburger Lohlandhaus und dem Lohlandgarten weitergeht, sollten die Bernburger aktiv mitgestalten. Denn schon bei der Planung zur Umgestaltung der Alten Bibel haben die Bernburger ihr großes Interesse gezeigt und viele gute Anregungen eingebracht. Natürlich geht nicht alles gleichzeitig und wir sollten uns auch darüber klar sein, dass eine mögliche Sanierung des Lohlandhauses eine größere Summe Geld kosten wird. Wenn also Frau Sauermann - die übrigens nicht als Einladende, sondern wie alle Interessierten als Gast des öffentlich tagenden Schul- und Kulturausschusses zugegen war - sich aktiv in den Erhalt des Lohlandhaues einbringen will, wäre es schon mal ein guter Anfang Wege der Finanzierung aufzuzeigen, ohne den Haushalt der Stadt zu belasten. Denn wie sie als gut informierte Landtagsabgeordnete sicherlich weiß, befindet sich auch die Stadt Bernburg in der Haushaltskonsolidierung. MfG, Krebs (Fraktion DIE LINKE.)

  • #3

    Jochen Töpfer (Samstag, 18 Februar 2017 13:35)

    Guten Tag Bernburg!
    Ich bin gebürtiger Bernburger wohne aber seit 1960 in Potsdam.
    Ich war 1938 ? Kindergartenkind im Lohelandkindergarten, habe also eine Beziehung dazu.
    Jetzt bin ich 81Jahre alt.
    Unabhängig von meinen emotionalen Erinnerungen halte ich es für sehr schädlich, die Stadt durch einen Parkplatz an dieser Sielle zu verschandeln. Der Vekehr in der Stadt muss reduziert werden.
    Autogerechte Stadt war einmal. Beste Grüße Jochen Töpfer