Makarenkohaus Bernburg - Willkommensbehörde oder Wohnungsbau

Liebknechtstraße am Rheineplatz, wegen seiner exponierte Wohnlage im Zentrum von Bernburg interessant für Wohnhäuser, der Landkreis will lieber ein Bürogebäude als Willkommencenter bauen.  


Es im Oktober des letzten Jahres kaufte die Stadt Bernburg das rund 2.000 qm große Grundstück (ehemalige Makarenkohaus am Rheineplatz) für 180.000 EUR von Solvay. Bisher war zunächst mit dem Grundstück nichts geplant, man wolle die Liegenschaft im Zentrum als Vorhalteobjekt sichern. Später können man auch wegen der exponierten Lage im Zentrum von Bernburg beispielsweise Wohnhäuser bauen.

 

Der Salzlandkreis hingegen würde auf dem Grundstück lieber eine Bürogebäude als Willkommensbehörde bauen. Nachdem dieser in einem bundesweiten Projekt die Ausländerbehörde in eine Willkommensbehörde umstrukturieren will, wurde eine Anfrage bei der Stadt Bernburg gestellt. Dabei wurden verschiedene Szenarien berücksichtigt, zum einen könnte die Stadt einen Neubau errichten, der Salzlandkreis sich einmieten, zum anderen könnte aber auch der Salzlandkreis selbst bauen, allerdings ist hierzu ein 10-prozentiger Eigenanteil notwenig. Die Kosten für einen Neubau würden rund 3,5 Mio. EUR betragen. Obwohl der Salzlandkreis ein ungenutztes Gebäude in Roschwitz (zuletzt Flüchtlingsuterkunft) unterhält, sprechen die Lage, aber auch die Unterhaltungskosten für eine Neubau.

 

Das Projekt im Auftrag des Ministeriums für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt wird zu 80 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), 10 Prozent Landesmitteln und 10-prozentigem Eigenanteil finanziert.,

 

Der Salzlandkreis selber sprach Anfang des Jahres noch von einem Gesamtfinanzvolumen über 1,7 Mio. EUR. „Alles, was uns hilft, die anerkannt gute Arbeit zur Betreuung der Flüchtlinge weiterzuentwickeln, ist willkommen. Unsere Ausländerbehörde wird künftig verstärkt integrative Betreuungsarbeit leisten, muss kundenorientiert interkulturell wie vielsprachig denken und handeln. Dafür nehmen wir die mit dem Projekt gebotene Hilfestellung des externen Beraterteams dankbar an“, begründet Landrat Markus Bauer den neuerlichen Schritt in Sachen Qualifizierung seiner Verwaltung.

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Kommentare: 6
  • #1

    Anton (Samstag, 18 Februar 2017 16:25)

    Es wäre schön dort ein Parkhaus zu bauen, diese Chance bekommt man nicht so schnell wieder so Zentral gelegen einen Bauplatz zu finden.

  • #2

    gideon (Sonntag, 19 Februar 2017 14:47)

    6823 Kinder leben in Kinderarmut im Salzlandkreis und wir möchten eine Willkommensbehörde ?

  • #3

    s (Sonntag, 19 Februar 2017 22:13)

    Was ist denn eine Willkommensbehörde? Kann ich da meinen Besuch hinschicken zum Begrüßungscoktail?

  • #4

    SilverAger (Mittwoch, 22 Februar 2017 16:35)

    Sehr gute Idee! Vllt. lässt sich die leerstehende Solvay Villa direkt daneben gleich mit ähnlich dem Klinikum Alt- und -neubau zu einer Einheit nutzen. Bei Wohnraumnutzung oder für barrierefreies Wohnen könnte der brachliegende Garten dahinter auch als Spielplatz oder zur Erholung genutzt werden.

  • #5

    Mühlen Baron (Samstag, 25 Februar 2017 09:03)

    wegen der Nähe zum Amtsgericht? Oder der Zahlstelle im Kreishaus 2 ? Sind Stadt und Kreisgetrennt und vereint sie unsere Willkommenskultur? Besser schnell entscheiden bevor die flüchtlingsunfreundliche AfD nach Wahlen uns ins Abseits stellt.

  • #6

    kundige Bürgerin (Samstag, 18 März 2017 10:35)

    nach Monat Abstand wäre Meinung der Gemeindevertreter interessant - dürfen trauen oder wollen die sich nicht zu Wort melden?