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Meilenstein für Staßfurt: Fast 1,7 Millionen Euro für Bauprojekt

Bauminister Webel: Bebauung des Großen Marktes in Staßfurt wird mit fast 1,7 Millionen Euro gefördert


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Der Bund und das Land Sachsen-Anhalt stellen in diesem Jahr rund 1,66 Millionen Euro für die Bebauung des Großen Marktes in Staßfurt (Salzlandkreis) bereit. „Mit der Förderung aus dem Stadtumbauprogramm kann die Gestaltung von Staßfurts neuer Mitte weiter fortgesetzt werden“, erklärte Sachsen-Anhalts Bauminister Thomas Webel heute bei der Übergabe des Bewilligungsbescheids an den Bürgermeister der Bodestadt, Sven Wagner. „Auf dem Großen Markt entsteht ein neuer Gebäudekomplex der neben bedarfsgerecht zugeschnittenen Zwei- und Dreiraum-Wohnungen auch Platz für das Stadtarchiv, die Bibliothek und einen Ausstellungsbereich bietet“, kündigte Webel an. Die Pläne zur Gestaltung und Wiederbelebung des alten Staßfurter Zentrums zur neuen Mitte seien bereits ein herausragendes Projekt im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Stadtumbau 2010 gewesen.

Für die Förderung der städtebaulichen Entwicklung in Sachsen-Anhalts Kommunen stehen in diesem Jahr insgesamt rund 96,8 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Nach Auskunft von Thomas Webel steuern Bund und Land davon jeweils die Hälfte bei.

 

„Mit dieser Förderung schaffen wir eine wichtige Voraussetzung dafür, dem demografischen Wandel offensiv Rechnung zu tragen“, sagte der Minister. Es sei zwingend notwendig, die Städte und Gemeinden an die Bevölkerungsentwicklung und die sich verändernde Altersstruktur anzupassen. Darüber hinaus strahle die Städtebauförderung positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeits-markt aus, fügte er hinzu. „Viele Aufträge werden an einheimische Unternehmen vergeben, damit Arbeitsplätze in der Region gesichert und neue geschaffen“, hob Webel hervor. Jeder Fördereuro ziehe ein Vielfaches an Investitionen nach sich.

Nach Webels Worten können die Programme „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, „Stadtumbau“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ sowie „Kleinere Städte und Gemeinden“ damit auf hohem Niveau fortgeführt werden. Neu dazu gekommen sei in diesem Jahr erstmals das Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“, betonte der Minister.

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