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Energiekosten für Kreisgebäude könnten um eine Million Euro steigen

Im Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr geht der Salzlandkreis von Energie-Mehrkosten in Höhe von einer Million Euro allein für die Verwaltungsgebäude aus.


Im Nachtragshaushalt für das laufende Haushaltsjahr geht der Salzlandkreis von Energie-Mehrkosten in Höhe von einer Million Euro allein für die Verwaltungsgebäude aus.

 

Eine abschließende Antwort zur Höhe der Energiekosten für das laufende Jahr können wir nicht geben, da der Energiemarkt aufgrund der vergangenen und laufenden geopolitischen Ereignisse noch sehr stark in Bewegung ist.

 

Um Ressourcen zu sparen, wurden die Schulleiterinnen und -leiter der Schulen in unserer Trägerschaft im Auftrag des Landrats darauf hingewiesen, stets die Betriebskosten im Blick zu haben und Maßnahmen umzusetzen, die natürliche Ressourcen und gleichzeitig Geld sparen. Die Lehrerschaft ist ebenso angehalten, alle möglichen Sparmaßnahmen hinsichtlich der laufenden Betriebskosten im täglichen Unterrichtsgeschehen umzusetzen.

 

Dabei sind wir uns durchaus auch darüber im Klaren, dass die Umsetzung auch mit Blick auf ein höheres Corona-Infektionsgeschehen und damit verbundene Hygienevorgaben stets eine Gratwanderung ist.

 

Unabhängig von den derzeitigen Ereignissen arbeitet der Salzlandkreis seit geraumer Zeit daran, seinen Gebäudebestand ökonomisch und ökologisch nachhaltiger zu betreiben. Hierbei wurden und werden alle Faktoren, die den Verbrauch natürlicher Ressourcen beeinflussen, auf den Prüfstand gestellt: Wir haben Maßnahmen eingeleitet, diesen Verbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß und die Kosten zu reduzieren. Dafür wurde nicht zuletzt auch ein Klimamanager eingestellt, der ein Konzept erarbeiten soll, das die bisherigen Maßnahmen erweitert.

 

Landrat Markus Bauer sagt, es brauche eine gemeinsame Strategie aller Verantwortlichen für die anstehende Heizperiode. So müsse vorab geklärt werden, wer sich an welche Stelle zuständigkeitshalber wenden muss. Das bedeutet: Organisationen wie zum Beispiel die Bundesnetzagentur müssen bis dahin personell und strukturell so gut aufgestellt sein, dass Unternehmen sowie Privatpersonen im Ernstfall sofort einen Ansprechpartner haben. „Die Kraft ordentlich zu verteilen, das hilft am Ende allen.“


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