Zahl der Einpendler in Sachsen-Anhalt stärker gestiegen als Auspendlerzahl

Die Zahl der Einpendler stieg im 3. Vierteljahr 2016 gegenüber dem 3. Vierteljahr 2015 um 3 200 Personen auf 72 800 Personen.


Im 3. Vierteljahr 2016 hatten 1,093 Millionen Erwerbstätige ihren Wohnort in Sachsen-Anhalt. Andererseits arbeiteten hier 1,015 Millionen Erwerbstätige. Damit hatte das Land einen Auspendlerüberschuss von 78 400 Personen. Da die Zahl der Einpendler über die Landesgrenze gegenüber dem 3. Vierteljahr 2015 mit 4,6 Prozent stärker anstieg als diejenige der Auspendler mit 0,8 Prozent, nahm der Auspendlerüberschuss ab.

 

Wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt weiter mitteilte, stieg im 3. Vierteljahr 2016 die Zahl der in Sachsen-Anhalt wohnenden Erwerbstätigen gegenüber dem 3. Vierteljahr 2015 um 2 700 Personen (+ 0,3 %) und die der hier arbeitenden Erwerbstätigen um 4 800 Personen (+ 0,5 %) an.

 

Da mehr Erwerbstätige in Sachsen-Anhalt wohnten als arbeiteten, hatte das Land weiterhin einen negativen Pendlersaldo, also einen Auspendlerüberschuss. Gegenüber dem 3. Vierteljahr 2015 nahm der negative Pendlersaldo von 80 400 Personen allerdings auf 78 400 Personen ab und erreichte damit den niedrigsten Stand seit 2005.

 

Die Zahl der Auspendler stieg um rund 1 100 Personen auf 151 200 Personen. Hauptziele der Auspendler waren mit fast einem Drittel Niedersachsen und mit knapp einem Viertel Sachsen, gefolgt von Thüringen. Der Anteil der Auspendler an den hier wohnenden Erwerbstätigen betrug wie im 3. Vierteljahr des Vorjahres 13,8 Prozent. Somit hatte jeder siebente hier wohnende Erwerbstätige einen Arbeitsplatz außerhalb Sachsen-Anhalts.

 

Die Zahl der Einpendler stieg im 3. Vierteljahr 2016 gegenüber dem 3. Vierteljahr 2015 um 3 200 Personen auf 72 800 Personen. Der größte Teil der Einpendler kam aus den angrenzenden Bundesländern, allein mehr als ein Drittel aus Sachsen, gefolgt von Thüringen, Niedersachsen und Brandenburg. Der Anteil der Einpendler an den hier arbeitenden Erwerbstätigen betrug 7,2 Prozent (3. Vierteljahr 2015: 6,9 %).

 

Basis der Berechnungen sind die vom Arbeitskreis „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ vorgelegten Vierteljahresergebnisse der Erwerbstätigen am Arbeits- und am Wohnort, abgestimmt auf den Berechnungsstand des Statistischen Bundesamtes vom Mai 2017.

 

Weitere Ergebnisse zur Erwerbstätigkeit können auf der Internetseite des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt www.statistik.sachsen-anhalt.de oder auf der Homepage des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ www.ak-etr.de abgerufen werden.



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