Glyphosat nicht krebserregend


Aktionen im Salzlandkreis gegen Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat, Kees de Vries, direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Anhalt im Deutschen Bundestag: Gutachten stellt fest, Glyphosat ist nicht krebserregend!

In den vergangenen Wochen fanden im Bundestagswahlkreis Anhalt (71) zu verschiedenen Anlässen vermehrt Aktionen statt, in deren Zusammenhang die Bürgerinnen und Bürger zur Unterschrift gegen den Einsatz des Pflanzenschutzmittels Glyphosat aufgerufen wurden. Kees de Vries, direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Anhalt im Deutschen Bundestag, plädiert für eine sachliche Betrachtung dieses Themas ohne das Schüren von Ängsten in der Bevölkerung.

 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA, das für Pflanzenschutzfragen zuständige WHO-Gremium und die Europäischen Chemikalienagentur ECHA haben bestätigt, dass Glyphosat nicht krebserregend ist. Damit haben drei international führende Einrichtungen die Einstufung des Pflanzenschutzmittels Glyphosat durch die internationale Krebsforschungsagentur IARC als „wahrscheinlich krebserregend“ widerlegt.

 

Mit der früh veröffentlichten Meldung, dass Glyphosat „wahrscheinlich Krebserregend“ sei, hat die IARC für Verunsicherung bei Verbraucherinnen und Verbrauchern gesorgt. „Diese Verunsicherung kann ich verstehen.“ sagt Kees de Vries. „Ich empfehle jedoch auch ganz deutlich zu prüfen, welche Institutionen und Verbände mit der Verbreitung einer eindeutig widerlegten Meldung Unterschriften und Spendengelder sammeln und bitte jedermann, sich persönlich eine Meinung zum Thema Glyphosat zu bilden, bevor man sich von Angstmachern anstecken lässt“, verweist der Abgeordnete auf die Unterschriftensammler, welche vordergründig aus der Bio- und Ökoszene kommen, die ein gesteigertes Interesse daran haben, Methoden der konventionellen Landwirtschaft anzuprangern. Zur eigenen, ganz persönlichen Beurteilung und Einordnung von Glyphosat empfiehlt das Mitglied des Bundestagsausschusses für Ernährung und Landwirtschaft – bevor de Vries im Jahr 2013 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, bewirtschaftete er gemeinsam mit seinem Schwager einen landwirtschaftlichen Betrieb in Deetz bei Zerbst – eine Auflistung von Fragen und Antworten des Bundesinstitutes für Risikobewertung unter:

 

http://www.bfr.bund.de/cm/343/fragen-und-antworten-zur-bewertung-des-gesundheitlichen-risikos-von-glyphosat.pdf

 

Das angesprochene Gutachten der  Europäischen Chemikalienagentur ECHA haben alle 50 Mitglieder des ECHA Committee for Risk Assessment (RAC) einstimmig beschlossen. Es stellt fest, dass Glyphosat nicht krebserregend, mutagen oder reproduktionsschädigend ist. Das Gutachten ist für die Verfechter des Vorsorgeprinzips („Gefahr, nicht Risiko, ist ausschlaggebend!“) deutlich vernichtender als die Stellungnahmen von BfR, EFSA, EPA und JMPR, denn ECHA hat wie die internationale Krebsforschungsagentur IARC die Gefahr, nicht das Risiko bewertet.



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