Polizei nimmt zu Vorfällen am Karlsplatz nur begrenzt Stellung

Die Polizei visiert nun im regelmäßigem Kontakt mit dem Ordnungsamt der Stadt Bernburg eine regelmäßige Bestreifung an.


 

Nach teils brutalen Attacken der letzten Wochen auf Passanten im Bereich des Karlsplatz Bernburg sind eine Menge Fragen nach Sicherheit in der Bevölkerung aufgetreten. Die Polizei visiert nun im regelmäßigem Kontakt mit dem Ordnungsamt der Stadt Bernburg eine regelmäßige Bestreifung an. Eine Entscheidung bezüglich der Überwachung durch Kameras, wird derzeit rechtlich bewertet, so heißt es seitens der Polizei des Salzlandrevier am Dienstag.

 

Ein kurzer Abriss der Straftaten der letzten Wochen: Polizeibeamten ins Gesicht getreten, sexuelle Belästigung an Mädchen (13 und 15 Jahre), Übergriff mit Elektroschocker, Massenschlägerei, schwer verletzter Bürger nach Schlägerattacke, 35-jähriger Bernburger mit Holzlatte angegriffen, ausländische Bürger angegriffen und beraubt.

 

Aus Sicht der Polizei ist jedoch unbekannt, ob es sich beim Karlsplatz um einen sozialen Brennpunkt handelt. Fakt ist, so äußert sich die Polizei, dass es dort im Rahmen des Rosenfestes und der beiden darauf folgenden Wochen zu einer Häufung von Gewaltdelikten gekommen ist.

 

In allen Fällen wurden Strafanzeigen gefertigt und die Ermittlungen aufgenommen. Bei allen vorliegenden Sachverhalten dauern die Ermittlungen an, eine detaillierte Berichterstattung könnte die weiteren Ermittlungen gefährden, heißt es.

 

Die Übergriffe kamen vermehrt aus einer Personengruppen heraus. Ob es sich dabei um ein und dieselbe Gruppe handelt müssen die Ermittlungen zeigen. Erste Ermittlungsansätze liegen bereits vor.

 

Mit der Stadt steht die Polizei nach eigenen Angaben auch in diesen Fällen in regelmäßigem Kontakt, ein konstruktiver Erfahrungsaustausch ist gegeben.

 

Eine regelmäßige Bestreifung seitens der Polizei ist avisiert, und wird vorrangig in den Abendstunden erfolgen. Diesbezüglich können auch RBB's, die ebenfalls vollwertige Polizisten sind, eingesetzt werden. Sogenannte Tandemstreifen Polizei/Ordnungsamt sind grundsätzlich möglich und werden geprüft. Die Entscheidung bezüglich der Überwachung durch Kameras, wird derzeit rechtlich bewertet, eine Entscheidung steht aus.

 

Weiterhin teilt die Polizei mit, dass für die polizeiliche Ermittlungstätigkeit Zeugenaussagen enorm wichtig sind!

 

Oberbürgermeister äußert sich nach Attacken in Bernburg

Feige Angriffe auf Passanten in Bernburg

Bürger Bedenken bezüglich Sicherheitslage am Karlsplatz

Wieviel Sicherheit braucht das Stadtfest Bernburg



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Kommentare: 1
  • #1

    Bernd (Donnerstag, 08 Juni 2017 13:50)

    Was soll Videoüberwachung bringen, da hilft nur sofort wegsperren. Abschieben kann man auch nicht alle, sind zu viele Deutsche beteiligt.
    Der Staat war und ist zu freundlich zu Gewallttätern. Das war in den 90ern bei den Nazis mit Baseballschlägern so und ist heute bei Hooligans, kriminellen Banden und sonstigem Gesindel nicht anders. Wer mit Waffengewalt aus niederen Gründen auf Personen einschlägt/einsticht/schießt gehört per Schnellgericht für mindestens fünf Jahre weggesperrt, egal welcher Nation sie angehören. Die Namen sind ja bekannt. Wenn das nicht passiert, verlangt das Souverän (das Volk) zwangsläufig das Gewaltmonopol vom Staat zurück.