Die Energiepreisbremsen führen dazu, dass für 80 Prozent des bisherigen Verbrauchs maximal 12 Cent pro Kilowattstunde bei Gas, 9,5 Cent pro Kilowattstunde bei Fernwärme und 40 Cent pro Kilowattstunde bei Strom gezahlt werden müssen.
Im Dezember übernimmt der Bund die Abschlagszahlungen für Gas- und Fernwärmekunden. Sie müssen dafür nichts tun. Die Versorger aber müssen Anträge stellen, um ihr Geld zu bekommen. 75 Prozent von ihnen haben das bisher getan.
Ab heute kann der 2. Heizkostenzuschuss ausgezahlt werden. Er geht an bedürftige Haushalte, BAföG & Wohngeldempfänger. Der Bundesrat hatte das Gesetz am 28. 10. gebilligt
Die regional höchsten Gaspreise werden mit 3.851 Euro in Sachsen-Anhalt fällig. Das sind 8 Prozent mehr als im bundesweiten Mittel. Überdurchschnittlich hoch sind die Kosten auch in Sachsen (3.739 Euro), Nordrhein-Westfalen (3.737 Euro) und Thüringen (3.732 Euro).
Vor allem in Zeiten von steigenden Preisen, einer drohenden Inflation und immer weiter sinkenden Gehältern ist es nicht einfach, seinen Monat richtig zu kalkulieren und mit dem verdienten Geld auszukommen.
Für einen Durchschnittskunden mit einem Verbrauch von 1.800 kwh/Jahr Strom enstehen zusätzlich rund 47,00 Euro, für Gas bei einem Jahresverbrauch von 18.000 kwh zusätzlich rund 188,00 Euro Mehrkosten im Monat.
Neun Stadtwerke aus Sachsen-Anhalt haben den Brief unterzeichnet: Aschersleben, Bitterfeld-Wolfen, Bernburg, Eisleben, Sangerhausen, Hettstedt, Staßfurt, Wernigerode und Quedlinburg.
Zum 1. Oktober 2022 steigen die Energiepreise um das dreifache, die Preisanpassung wirkt zum 01. November. Neben Strom wird auch das Gas teurer, zum 01. Januar dürfte der Preis deutlich steigen.